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Fallschutzbelag
Fallschutzbelag ist ein spezialisierter Bodenbelag, der Stürze aus Höhe durch elastische Verformung abfedert und so Verletzungen reduziert. Er wird vor allem im Umfeld von Spielplätzen, Trampolinen und erhöhten Spielgeräten eingesetzt.
Einsatz im privaten Garten
Besonders bei Familien mit Kindern ist der Fallschutzbelag ein wichtiges Sicherheitselement. Unter Klettergerüsten, Schaukeln, Rutschen oder Trampolinen schützt er vor schweren Verletzungen. Die erforderliche Belagstärke hängt von der Absturzhöhe des Geräts ab: Je höher das Gerät, desto dicker und dämpfender muss der Belag sein. Gleichzeitig sollte die Fläche großzügig bemessen werden, da Kinder beim Spielen nicht immer zentral fallen.
Materialien und Varianten
Gängige Materialien sind Fallschutzmatten aus Gummi oder EVA-Schaumstoff, Fallschutzplatten (mehrschichtig gepresst) oder auch Fallschutzsplitt aus Kautschuk. Während synthetische Varianten wartungsarm sind, wirken Naturmaterialien wie Rindenmulch weniger sicher, da sie sich verdichten und rutschig werden können. In der Region Schalksmühle und dem Sauerland empfiehlt sich eine UV-beständige Ausführung, die auch feuchte Winter gut überstanden.
Verwechslungsgefahr
Fallschutzbeläge sind nicht dasselbe wie reine Rutschsicherheitsbeläge (Antirutschmatten) oder dekorative Mulche. Ein echten Fallschutzbelag muss zertifiziert sein und normgerechte Dämpfungswerte erfüllen – worauf Sie bei der Planung mit Ihrem Gärtner achten sollten.